14 Galgos in Zaragoza vor dem sicheren Tod gerettet

Pilar sagt DANKE im Namen der armen Galgos!!!

 

14 Galgos in Zaragoza vor dem sicheren Tode gerettet

 

Die  junge Spanierin aus Zaragoza Pilar und ihre Freundinnen haben zwischen dem 6. und dem 10. März 14 Galgos, hauptsächlich Hündinnen, vor dem sicheren Tode gerettet. Die Galgos befinden sich in einem schlimmen körperlichen Zustand und Pilar ist völlig am Boden zerstört, weil sie nicht weiss, wie es weiter gehen kann.

Die Galgos befinden sich zur Zeit auf ihrer Terrasse und sie wird versuchen sie zwischen sich und ihren Freundinnen aufzuteilen. Es sind alles nur „ganz normale“ junge Frauen, die sich mit Leib und Seele verschrieben haben Hunden zu helfen, die in Not sind.

Pilar hatte schon zuvor 8 Hunde bei sich in der Wohnung, wovon zwei ihre eigenen sind. Nun sind noch 14 weiter Galgos hinzugekommen und diese sind stark verhungert und von ihrem schrecklichen Vorleben sehr angegriffen.

Zwei von den Galgos hat sie Zigeunern abgenommen, die Galgos wenn sie über sind, gerne ertränken, aufhängen, erschiessen oder einfach aussetzten.

Die Galgos die mit rosa Farbe gekennzeichnet sind, wären am 7. März in der Tötung von Zaragoza eingeschläfert worden, hätte Pilar sie nicht herausgeholt. Sie stammen aus demselben Ort, von dem die restlichen Galgos stammen, nur dass diese die Perrera von Zaragoza nicht mehr aufnehmen wollte – bzw. im Moment, da die Zwinger voll waren und der Tierarzt zum Töten im Moment keine Zeit fand. Da der Besitzer aber nicht mehr warten wollte, hat er Pilar angerufen und ihr mitgeteilt, dass wenn sie diese Galgos nicht am selben Tage holen würde, er ihnen eine Kugel verpassen würde.

Als Pilar und ihre Freundinnen dort hin kamen, mussten sie weinen. Die Galgos befanden sich in einem dunklen stinkenden Schuppen in Gitterkäfigen aufeinander getürmt. Drei Gitterkäftige standen jeweils übereinander und die armen Hunde mussten sich in diesen entleeren, was heisst die unteren Galgos bekamen alle Ausscheidungen der oberen Galgos ab.

Viele Tage waren sie nicht mehr gefüttert und gewässert worden und nun auf Pilars Terrasse enteeren sich die Hunden mit Steinen und Unrat. In ihrer Not haben sie alles gefressen. Der Besitzer hat die Galgos mit Trockenfutter für Schweine gefüttert, hat er Pilar gesagt, aber da er die Hunde sowieso loswerden wollte, hatte er es nicht mehr für nötig gehalten, sie zu versorgen.

Pilar und ihre Freundinnen haben die Galgos alle mitgenommen und als allererstes ihnen den grössten Schmutz abgewaschen. Sie sind so schwach, dass sie nur einschlafen und kaum fressen können. Erst heute Morgen am Sonntag des 10. März haben die letzten angefangen zu fressen. Einer Galga geht es besonders schlecht. Sie war eine von den ganz unten und Pilar macht sich grosse Sorgen um sie. Alles in allem geht es vier Galgos sehr schlecht, aber keinem der Geretteten geht es wirklich gut.

Heute Morgen hat dann Pilar von einem Mann eine weitere Galga gerettet, der sie erschiessen wollte. Sie war eine rennerprobte Galga, die in ihrer Jugend viele Rennen gewonnen hatte. In diesem Winter hat sie sich den Fuss vertreten und sie wird nie wieder so schnell sein, weshalb der Besitzer sie einem Verwandten geschenkt hatte, der sie aber nun auch nicht mehr wollte. Wieder drohte der Kopfschuss und ehe diese Galga getötet wurde, hat auch diese Pilar heute Vormittag zu sich geholt. Sie erinnert sie sehr an Mona, die durch die GPI ein wundervolles Zuhause gefunden hat.

Nun hat Pilar in wenigen Tagen die Verantwortung für 14 weitere Galgos übernommen und sie ist sehr verzweifelt. Sie weiss kaum, wie es weiter gehen sollte und hat vor Ort einen Spendenaufruf für Trockenfutter und Decken gestartet. Aber um Geld zu bitten traut sie sich nicht, weil sie weiss, dass viele Menschen schon sehr enttäuscht worden. Pilar ist deshalb sehr dankbar, wenn man ihr bei Futter und Decken hilft. Auch Mittel zur Entwurmung und Antibiotica braucht sie dringend.

 Aber wie soll sie die 14 heruntergekommenen Galgos nur versorgen, bis sie irgendwann ein Zuhause finden werden? Alle brauchen erst einmal gutes Futter, dann Impfungen und die Kastration und den Mittelmeertest.

Soweit denkt Pilar ersteinmal nicht. Sie macht sich gerade grosse Sorgen um die verhungerten und gequälten Galgos. So es Marc möglich ist, wird er zwei oder vier Galgos aufnehmen, doch sein Tierheim ist ebenfalls absolut überfüllt.

Aus diesem Grunde bitten wir für Pilar und ihre geretten Galgos um Hilfe.

Vielleicht mag jemand etwas für Pilar spenden oder vielleicht per Zooplus Futter nach Spanien senden. Jegliche Hilfe kommt 14 armen geschundenen Galgos zu Gute und Pilar ist über jede Hilfe von ganzen Herzen dankbar.

 

Wir danken den lieben Spendern für die tatkräftige Unterstützung von ganzen Herzen!

Pilar ist ausser sich vor Freude. Viele Pakete mit Trockenfutter für die armen Galgos sind bei ihr eingegangen.

Das so viele liebe Menschen ihr aus Deutschland zur Seite standen, macht sie fassungslos.

Sie und ihre Freundinnen konnten die armen Hunde endlich gut füttern und versorgen.

Pilar dankt auch von ganzen Herzen für die grosszügige Spende der Greyhound Protection International e. V.

Duch die grosse Bekanntmachung des schrecklichen Falles von Tierquälerei, konnten die ganzen Galgos auf Pflegestellen verteilt werden oder wurden von anderen Tierheimen übernommen.

Eine Galga ist verstorben.

Mittlerweile hat Pilar schon wieder weitere Galgos aufgenommen, darunter Musu, ein gestromter Rüde und die Galga Sofi aus der Tötung von Zaragoza und einen Wurf Galgowelpen mit Mama Lucia.

Es hört nicht auf...

 

 

Dieser arme Junge befindet sich in einer Pflegstelle in Zaragoza. Er ist ca. ein Jahr jung und hat sein ganzes Leben in einem Drathkäfig gelebt, so dass er erst einmal lernen muss zu laufen. Am Anfang hat er vor Angst Pipi gemacht, wenn man ihn anfassen wollte.

Er kennt nichts und wird nun ganz langsam an alles herangeführt. Helfen tut ihm dabei der andere Galgo des Hauses...

Am 10. März gerettet

eingestellt am 10.03.2013

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