WIR VERMITTELN UNSERE KATZEN NICHT IN DEN FREIGANG!

 

Nur in dem Falle, wenn eine Katze dies unbedingt einfordert, machen wir eine Ausnahme!

 

Ein interessanter Link:

http://www.kummerkatze.de/fachbeitrage/artgerechte-wohnungshaltung/katze-freigang-2944/

 

Wir diskutieren nicht mehr über das Thema Freigang! Für uns kommt Freigang nicht in Frage.

WARUM? Nun wir werden es Ihnen hiermit erklären!

 

Weshalb wir nicht in den Freigang vermitteln...

DESHALB!

Derweilen bekommen wir Anfragen, in denen Interessenten trotz Hinweis auf unsere HP eine Katze für den Freigang anfragen. Leider kam es de öfteren auch schon zu Angriffen gegen uns von Menschen, die unsere Einstellung nicht teilen wollen. Nun, dass müssen sie auch nicht – und es gibt genug Tierheime oder Tierschutzorganisationen, die Katzen in den Freigang vermitteln. Interessenten mit der Absicht ihre Katze in den Freigang zu lassen, mögen sich deshalb bitte zuvor informieren und dort anfragen, wo Freigang erwünscht ist.

Bei uns ist er nicht erwünscht. Alle unsere Katzen kommen aus traurigen Lebensumständen und wir wünschen uns für sie eine neue und bessere Zukunft!

Wir wünschen uns für unsere Katzen ein langes und glückliches Leben und unsere heutige Zeit ist leider nicht mehr dafür gemacht, Katzen unbeaufsichtigt laufen zu lassen! Zu viele Gefahren lauern und verkürzen ihr Leben.  

Ende am Strassengraben - obwohl es eine Sackgasse war und Zone 30...

Eine Auffahrt zu einem Park.

 

Wir haben deshalb dieses allgemeine Infoschreiben aufgesetzt, warum wir unsere Katzen NICHT in den Freigang vermitteln:

TOD IM STRASSENVERKEHR

Der Tod auf der Strasse findet nicht nur auf Landstrassen und Autobahnen statt sondern auch in 30ger Zonen. Wer möchte seine geliebte Katze tot von der Strasse „abkratzen“? Wir möchten das nicht für unsere Katzen.

 

TOD DURCH HUNDEBISSE

Nicht alle Hunde haben Katzen gerne – oder vielleicht doch zum Fressen?

Es gibt viele Hunde die Katzen lieben und mit ihnen eine schöne Lebensgemeinschaft eingehen. Diese Hunde meinen wir nicht. Wir meinen die Hunde, die Katzen als Beuteschema ansehen und jagen und oder töten.

 

TOD DURCH KATZENHASSER

Nicht alle Menschen haben Katzen gerne. Es gibt leider sehr viele katzenhassende Menschen und es gibt viele Menschen, die Katzen bewusst misshandeln oder töten, verstümmeln oder vergiften etc.

Erinnern Sie sich noch an den schwarzen Kater Rocco, der  zu Weihnachten 2010 bei München von seinem boshaften perversen Nachbarn eingefangen und in einer zweiwöchigen Folterung grausamst ermordet wurde??? Er starb in dem Armen seiner Retter und hinterliess eine erschütterte Familie, die ihn über alles geliebt hatte. Zwei Wochen mit Reizgas in einer Gitterbox gefoltert, mit dem Gartenschlauch bespritzt, und dann in einer Wassertonne ertränkt...

Rocco ist für uns ein Mahnmal aber Rocco ist kein Einzelfall!

 

Perverse Verstümmelungen und bewusste Katzenfolterung sind in Deutschland an der Tagesordnung. Die Ausmasse sind so bestialisch, dass sie keine Worte finden!

Kater Futzi wurde im Junin 2011 in Rheinfeld gefesselt und angezündet. Er war ein 1 1/2 junger Rassekater: gutmütig und zahm.

Am

Im August 2012 wurde in Kärnten einer neunjährigen Katze bei lebenigen Leibe das Fell vom Schwanz abgezogen.

Wir könnten diese Aufzählung leider bücherweise auffüllen.

 

TOD DURCH UNBEABSICHTIGTES EINSCHLIESSEN

Tausende von Katzen verenden jährlich in Deutschland, weil sie irgendwo eingeschlossen werden und aus Kellern oder Schuppen nicht mehr entkommen können. Das Ertrinken in Regentonnen oder Teichen mögen wir hier ebenfalls erwähnen.

 

 

TOD DURCH JÄGER oder TOD DURCH DEN ABSCHUSS

In Deutschland werden jährlich rund 200.000 Katzen von Jägern oder Hobbyjägern erschossen. Sie haben richtig gelesen! Die Grundlage dafür ist die Jagdgesetzgebung, welche den Abschuss von Katzen und Hunden rechtlich ermöglicht. Hunde und Katzen werden häufig als „wildernd“ betrachtet, wenn sie sich je nach Bundeland zwischen 200 bis 400 m weit vom nächsten Wohnhaus befinden. Sie sehen: selbst ein ländlicher Wohnsitz ohne grosse Strassen ist keine Garantie für ein langes Katzenleben.

Hinzu kommen die perversen Katzenschützen, die Katzen bewusst auf Spielplätzen, in den Gärten ihrer Besitzer oder in Parkanlagen „erlegen oder besser gesagt ermorden“. Wie viele Katzen kommen angeschossen nach Hause...

Noch immer reissen Tellerfallen Katzen Gliedmasse ab oder töten sie.

 

 

TOD oder VERSCHWINDEN DURCH TIERFÄNGER

Wir möchten nicht, dass unsere Katzen von Tierfängern eingefangen und einen grausamen ungewissen Tod als Felllieferant oder in Tierversuchslaboren erleiden.

 

 

VERSCHOLLEN SEIN

Oder einfach: Die Katze kommt nie wieder nach Hause und niemals mehr werden Sie erfahren, ob sie überfahren wurde, eingefangen, misshandelt und qualvoll unter einem Busch gestorben ist. Ob sie gar von anderen Menschen aufgenommen und nicht wieder hergegeben wurde. Ob sie gar in einem Tierheim aufgenommen wurde und weitervermittelt wurde.....

Nie mehr zu wissen, was mit der geliebten Katze geschehen ist...

 

Kurz zusammengefasst zum Thema Katzen im Freigang ist noch zu sagen:

Laut Statistik haben Freigängerkatzen eine durchschnittliche Lebenserwartung von nur 3 Jahren. Eine Wohnungskatze wird im Durchschnitt 12 – 14 Jahre alt. In Ausnahmefällen gibt es Katzen, die das stolze Alter von über 20 Jahren erreichen.

Sicher, es kommt natürlich vor, dass hier und da Freigängerkatzen sehr alt werden, weil sie schlau allen Gefahren aus dem Weg gehen, aber leider leider sind das die Ausnahmen.

Wir wünschen uns ebenfalls eine heile Welt, in der alle Lebewesen und auch Katzen friedlich und gefahrlos in Freiheit leben können, aber unsere Welt ist nicht heile und leider auch nicht friedlich. Zumindestens nicht für Freigängerkatzen...

 

DIESES SCHICKSAL WOLLEN WIR UNSEREN UNS ANVERTRAUTEN KATZEN ERSPAREN! Sie alle haben etwas besseres verdient.

 

Wir diskutieren nicht mehr über das Thema Freigang! Für uns kommt Freigang nicht in Frage.

 

Ihr Team der streunerhilfe-katalonien

 

 

 

Die häufigsten Todesursachen kurz zusammengefasst sind:

·         Straßenverkehr

·         Hunde

·         Wildtiere (Fuchs, Marder etc.)

·         Katzenhasser

·         Tierfänger

·         Förster und Jäger

·         ausgestreutes Gift (z.B. Rattengift)

·         versehentliches Einsperren (Kellerraum, Garage, etc.)

·         offene Schornsteine / Dachluken

·         Sturz aus großer Höhe

·         vereiste Teiche, Seen, Schwimmbecken, unverschlossene Regentonnen

·         Chemikalien auf Werksgelände oder in Schuppen oder Garagen

·         Am Halsband oder Geschirr aufgehangen